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Passiv Geld verdienen? Wie Sie als Anleger von den Rekord-Dividenden 2019 profitieren!

Mit der Dividendensaison verhält es sich bei mir wie mit dem Valentinstag: Meist denke ich nicht daran und freue mich dann umso mehr über ein kleines Geschenk. In Form eines romantischen Blumenstraußes - oder einer Gutschrift auf meinem Konto. Letztere stammt natürlich nicht von meinem Partner, sondern von den Dividenden-Aktien in meinem Depot, die in Deutschland jährlich meist zwischen Februar und Mai treue Anleger mit einer Gewinnbeteiligung beglücken. Diese kann - je nach investiertem Kapital, Einstiegszeitpunkt und Unternehmen - von ein paar Euro bis hin zu substanziellen Geldflüssen reichen. 2019 könnte wieder ein neues Rekordjahr für Dividendenjäger werden: Schätzungen zufolge schütten die 160 in Dax, SDax und MDax gelisteten Unternehmen mit 54,4 Milliarden Euro so viel aus, wie nie zuvor.

Bevor Sie jetzt aber die aktuellsten Dividenden-Ranglisten zur Hand nehmen und blindlings in die darin aufgeführten Top-Werte investieren, lohnt sich ein kleiner Exkurs in die Welt der Gewinnbeteiligungen. Denn: Nicht alles was glänzt, ist Geld.

Spendable Dividendenzahler = gute Dividendenaktien?
Das vergangene Börsenjahr brachte vielen Anlegern renditetechnisch unterm Strich zwar mehr Frust als Genuss, doch die meisten Unternehmen hierzulande verdienten trotzdem prächtig und teilen den Gewinn jetzt mit ihren Aktionären. Im Schnitt versprechen die 30 Dax-Unternehmen 2019 eine Dividendenrendite von 3,6 Prozent und damit weit mehr, als jedes verzinste Sparbuch. Doch auch hier gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Und: Zins und Dividenden zu unterscheiden. Gewinnbeteiligungen sind nicht “die neuen Zinsen”, wie fälschlicherweise oft behauptet wird. Denn während Zinsen meist zugesicherte Schuldverschreibungen sind, können Dividenden, die heute noch sicher scheinen, in der nächsten Krise schmelzen wie Schneemänner in der Februarsonne.

Während der Versicherungskonzern und Dividenden-Aristokrat Allianz 2019 beispielsweise etwa 8,83 Euro Dividende pro Aktie bieten dürfte, müssen sich Investoren des angeschlagenen Stahlkonzerns Thyssenkrupp wohl mit einer Dividende zufriedengeben, die noch unter dem mageren Wert von zuletzt 0,15 Euro pro Anteilsschein liegt. Doch auch die hohe, in der Vergangenheit stetig steigende Dividendenrendite einer Allianz ist noch kein Garant für die künftige Ausschüttungen. Gerade die Versicherungsbranche ist als äußerst zyklisch und disruptiv einzustufen. Genau das Gegenteil der defensiven Stärke also, die Investoren in turbulenten Börsenzeiten wie diesen suchen.

Auf die inneren Werte kommt es an
Achten Sie bei der Auswahl der langfristig besten Dividenden-Aktien deshalb besser nicht auf die aktuell in Listen kommunizierte Dividende pro Aktie, sondern auf Ihre persönliche Dividendenrendite sowie die gesunde Geschäftsentwicklung des Unternehmens. Die persönliche Dividendenrendite setzt die Dividende ins Verhältnis zum individuellen Aktien-Kaufkurs. Somit zeigt sie an, wie sich Ihr Investment aktuell “verzinst”. Eine hohe Dividendenrendite kann aber auch Zeichen drohenden Ungemachs sein, da sie ein börsentäglich schwankender Wert ist, der gerade dann steigt, wenn der Aktienkurs fällt. Deshalb ist es wichtig, immer die Gesamtlage des Unternehmens im Auge zu behalten und beispielsweise darauf zu achten, ob Gewinnbeteiligungen aus dem Substanzwert einer Firma, oder vom erwirtschafteten Ertrag finanziert werden können. Eine Dividendenzahlung, die auf der erfolgreichen Geschäftsentwicklung eines Unternehmens beruht und somit aus dem Cash Flow finanziert werden kann, ist dabei immer vorzuziehen.

Wenn Sie sich die mühsame Suche nach der “Nadel im Heuhaufen” ersparen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Blick in den gratis boerse.de-Spezialreport “Dividenden Aristokraten”! Darin erfahren Sie, welche börsennotierten Unternehmen es sich schon seit über 100 Jahren “leisten können”, Gewinnbeteiligungen auszuzahlen.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende,

Ihre Miss boerse.de


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