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LVMH: Wenn Luxus keine Grenzen kennt

Eine Werbung der DZ BANK AG

 

Mit Abschluss des Jahres 2018 gab es wieder einmal einen Grund für den Luxuskonzern, den guten Dom Pérignon Champagner aus dem Keller zu holen. Denn für das gesamte Geschäftsjahr 2018 konnte der LVMH-Konzern einen Umsatzanstieg von etwa zehn Prozent auf fast 47 Mrd. Euro verzeichnen und konnte die operative Marge von 19,5 Prozent auf 21,4 Prozent steigern. Und dieser Aufwärtstrend dürfte in den nächsten Jahren nicht abflauen. Denn nach Schätzungen der Boston Consulting Group und dem italienischen Luxusverband Altagamma wird der Luxusmarkt von etwa 327 Mrd. Euro auf 409 Mrd. Euro bis 2024 weiter anwachsen. Allein der Anteil der Kundengruppe „Millennials“ (Kunden im Alter von 21 bis 35) wird in dieser Zeit schätzungsweise von 29 auf 50 Prozent klettern. Der Luxuskonzern bereitet sich bereits auf diesen Trend vor und bringt immer häufiger „Casual Wear“, also Freizeitkleidung für diese Kundengruppe auf den Markt. Besonders auffällig ist, dass die Millennials sich immer mehr zu einer „Fangemeinde“ wie beim iPhone des Herstellers Apple entwickeln. Gerade mit Marken wie Louis Vuitton, Moët & Chandon, den schweizer Uhrenhersteller TAG Heuer oder dem Luxus-Kofferhersteller Rimowa hat LVMH bereits ein Prestige- und Statussymbol in den Köpfen der Bevölkerung implementieren können. Besonders die sozialen Medien helfen dem Konzern dabei, besonders attraktiv zu wirken, da immer öfter zur Schau gestellt wird, was man hat – wer man ist – und was man trägt.

 

Der französische LVMH-Konzern ist nach eigenen Angaben die führende Branchengröße in der Luxusgüterindustrie. Das familiengeführte Unternehmen hält die Rechte an über 70 verschiedenen Marken. Entstanden ist das Konglomerat 1987 durch die Fusion des für ihre Taschenkreationen bekannten Modelabels Louis Vuitton und dem Hersteller edler Spirituosen Moët Hennessy. Die Anfangsbuchstaben der beiden Unternehmen bilden dementsprechend auch den Namen des Konzerns. In den vergangenen Jahren wuchs der Konzern auch dank der Akquisition weiterer bekannter Labels wie Hermès, Bulgari oder Rimowa. Weltweit arbeiten über 130.000 Mitarbeiter für das Unternehmen.

 

Allein der der Name des Modekonzerns Louis Vuitton ist rund 36 Mrd. Euro wert – also mehr als die Marken Rolex, Chanel und Prada zusammen und gehört daher auch zu den wertvollsten Luxusmarken der Welt. Deutlich wird dies auch an der Umsatzverteilung des Luxuskonzerns. Allein 18,5 Mrd. Euro von insgesamt fast 47 Mrd. Euro Umsatz wurden im Bereich Mode und Lederwaren erwirtschaftet. Louis Vuitton ist somit unumstritten das Zugpferd des Konzerns. Und dieses Zugpferd scheint unerschöpflich. Im Luxussegment ist es schließlich üblich, sehr hohe Margen in den Produkten zu generieren. Denn beispielsweise verkauft Louis Vuitton eine College-Jacke für knapp 3.000 Euro. Auch wenn der Modekonzern bekannt für sehr gute und langlebige Qualität ist, dürften die Herstellungskosten deutlich unter den 3.000 Euro liegen – trotz Handarbeit. Doch warum gibt man so viel Geld für eine Jacke aus? Im Kundenkreis des Luxusmodelabels hört man häufig die Stimmen, dass die Produkte über viele Jahre hinweg halten und teilweise sogar Wertsteigerungen mit sich bringen. Doch besonders entscheidend ist das Statement nach außen zeigt: „Ich trage ein Statussymbol.“ Diese Leidenschaft für die Modemarke wird auch vom CEO Michael Burke geteilt. Er ist bereits seit mehr als sechs Jahren der Chef der Marke und spricht fließend Italienisch, Englisch, Französisch und Deutsch – also alle Sprachen, die in der Modewelt von Bedeutung sind. Darüber hinaus ist er dafür bekannt, dass er anpackt, wenn Probleme auftauchen. Und das seit Jahren sehr erfolgreich. Das jüngste Bestreben des Luxuskonzerns ist es, im Hotelgeschäft mitzumischen. Natürlich im Luxussegment. Denn Medienberichten zufolge möchte LVMH die Hotelkette Belmond kaufen. Dazu gehören sowohl Luxushotels, gehobene Zugreisen und Flusskreuzfahrten auf der ganzen Welt. Besonders an Belmond ist, dass die 36 Hotels auf der ganzen Welt ganz oder teilweise im Besitzt der Kette sind. Eine der wenigen Ketten, die noch auf diese Art agieren. Doch LVMH ist nicht der einzige Interessent. Auch Fonds in Asien und im Nahen Osten, sowie einige Privat-Equity-Gesellschaften bekundeten bereits Interesse an der Luxushotelkette. Würde LVMH den Zuschlag erhalten, wäre das Produktportfolio noch runder und bietet Verknüpfungen zu Rimowa und sämtlichen Wein und Spirituosen Marken des Konzerns, die dort gewisse Serien exklusiv anbieten könnten. Durchaus denkbar ist, dass die Hotels ein Louis Vuitton-Design erhalten, um die Marke somit zu einem ausgeprägten Lifestyle weiterzuentwickeln.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens LVMH könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DDG8M1) auf die LVMH-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die LVMH-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 19.09.18 bis 20.03.20 nicht auf oder unter 230,00 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 27.03.2020 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die LVMH-Aktie während der Beobachtungstage (19.09.18 bis 20.03.20) immer über der Barriere von 230,00 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 320,00 Euro.

Sollte der Kurs der LVMH-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der LVMH-Aktie am Bewertungstag (20.03.20). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 320,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der LVMH-Aktie über den Höchstbetrag von 320,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der LVMH-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnlichen Erträge.

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDG8M1, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

 

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Stand: 06.02.2019

 

Kontakt

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+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

 

Dieses Dokument ist durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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