| Desktop Version |

Infineon: Elektrisierendes Investment

Eine Werbung der DZ BANK AG

„Allzeit gute Fahrt!“ - dieser gutgemeinte Wunsch für das neue Jahr dürfte derzeit vielen Stuttgarter Autobesitzern eher sauer aufstoßen. Rund 70.000 von Ihnen dürfen seit dem 01. Januar mit ihrem Euro 4-Norm Diesel PKW nicht mehr in den Großraum der schwäbischen Metropole fahren. Hierdurch soll die Belastung mit Stickstoffdioxid unter die zuletzt immer wieder gerissenen Grenzwerte sinken. Während sich Bundesregierung, Automobilfirmen und PKW-Besitzer über die Verantwortung und die Kosten möglicher Umrüstungen streiten, droht von Seiten der EU neues Ungemach: Als einer der Hauptverursacher soll der Straßenverkehr einen signifikanten Beitrag zur Senkung des Kohlendioxid Ausstoßes leisten. Mitte Dezember vergangenen Jahres einigten sich die EU-Staaten daher auf eine deutliche Verschärfung der Grenzwerte für PKW. Demnach sollen bis 2025 Neuwagen 15% und ab 2030 sogar 37,5% weniger CO² emittieren. Dabei stecken die Hersteller in einem Dilemma: Durch die aktuell sehr beliebten aber auch schweren SUV´s sowie dem Kundenwunsch nach immer größeren, besser ausgestatteten und höher motorisierten Fahrzeugen steigen derweil trotz aller Effizienzmaßnahmen die Flottenverbräuche bzw. können nicht ausreichend stark abgesenkt werden. Gleichzeitig geht angesichts des Dieselskandals und drohender Fahrverbote in weiteren Städten die Nachfrage der vergleichsweise sparsamen Selbstzünder spürbar zurück. Zur Erreichung der strengen Grenzwerte werden die Hersteller daher in deutlich höherem Maße Elektro- oder Hybridvarianten in ihre Palette aufnehmen müssen. Infineon könnte dabei zu einem der großen Profiteure dieser Entwicklung zählen.

Die Infineon Technologies AG entstand im Jahr 1999 als die Siemens AG ihr Geschäft mit Halbleitern ausgliederte und mittels eines Börsengangs an den Markt brachte. Der Konzern produziert Halbleiter- und Systemlösungen, welche die Segmente Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit adressieren. Halbleiter sind die Bausteine für die Erstellung von Mikroprozessoren, die in vielen Bereichen unseres Lebens von Haushaltsgeräten über Unterhaltungselektronik, Fahrzeugen und Industrie nicht mehr wegzudenken sind. Infineon kann in den Märkten Automobil, Industrieelektronik, Chipkarten und Sicherheitsanwendungen dabei jeweils eine starke Marktposition aufweisen. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von fast 8 Mrd. Euro.

Beim Thema Elektromobilität scheiden sich derweil noch die Geister. Während die einen den lautlosen Vortrieb und den kräftigen (Drehmoment-)Schub, den die Stromer bieten schätzen, geben sich die anderen angesichts derzeit noch hoher Anschaffungskosten und gegenüber konventionellen Antrieben geringen Reichweiten eher skeptisch. Seit Jahren präsentieren nahezu alle Autohersteller auf Messen und Events futuristische Studien mit elektrischem Antrieb die wenigsten haben jedoch serienreife Angebote in der Palette. Die Zulassungszahlen befinden sich folglich noch im homöopathischem Bereich. Doch mittelfristig dürften sich die PKW-Produzenten angesichts der zuletzt von der EU drastisch verschärfter CO²-Grenzwerte und der aktuellen Diskussion um Feinstaub und Dieselfahrverbote zu einem deutlich höheren Anteil von Elektro- oder Hybridvarianten gezwungen sehen.
Diese Fahrzeuge benötigen dabei ein Vielfaches an Leistungshalbleitern (Chips in der Leistungselektronik für das Steuern und Schalten hoher elektrischer Ströme und Spannungen) gegenüber ihren konventionell angetriebenen Brüdern. Großer Profiteur dieser Nachfrage dürfte Infineon als Marktführer in diesem Bereich sein. Auch die Schaffung der notwendigen Ladeinfrastruktur sowie bei vernetzten, batteriebetriebenen Geräten, Rechenzentren zur Lastverteilung und der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen dürfte dem Unternehmen in die Hände spielen. Um der steigenden Nachfrage Herr zu werden fährt Infineon die Fertigung von Produkten für elektrische Antriebe derzeit hoch und erweitert seine Kapazitäten. Der Bereich „Automotive“ ist dabei mit einem Anteil von 43% am Gesamtumsatz der größte im Konzern. Die operative Marge der Sparte lag im Geschäftsjahr 2017/18 bei gut 14% und soll laut Aussage des Managements in den kommenden zwei Jahren auf 17% anziehen. Sehr positiv zeigt sich dabei das aktuelle Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) im entsprechenden Segment von 1,5 womit sich eine sehr gute Auslastung ergibt. Für das aktuelle Gesamtjahr erwartet die Führungsebene eine Segment-Umsatzsteigerung von 9 bis 13% gegenüber 2018.
Trotz der positiven Aussichten konnte sich jedoch auch die Infineon-Aktie dem schwachen Gesamtmarkt nicht entziehen und musste ordentlich Federn lassen. Im Gegenzug legte die implizite Volatilität des Titels aber deutlich zu und rangiert mittlerweile gut zwei Standardabweichungen oberhalb ihres langfristigen Mittelwertes. Für strukturierte Produkte wie Bonuszertifikate ist dies ein ideales Umfeld, profitieren die Strukturen doch von diesen Schwankungen. Investoren können hierdurch auskömmliche Puffer gegenüber kommenden Kursschwankungen mit attraktiven Renditechancen verbinden.

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens Infineon könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DDK47G) auf die Infineon-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die Infineon-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 17.10.2018 bis 21.06.2019 nicht auf oder unter 13,00 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 28.06.2019 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die Infineon-Aktie während der Beobachtungstage (17.10.18 bis 21.06.19) immer über der Barriere von 13,00 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 19,00 Euro.
 
Sollte der Kurs der Infineon-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der Infineon-Aktie am Bewertungstag (21.06.2019). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 19,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der Infineon-Aktie über den Höchstbetrag von 19,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der Infineon-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnlichen Erträge.
 
Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDK47G, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Stand: 09.01.2019

Kontakt

DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Dieses Dokument ist durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.
Home | Impressum | Kontakt