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Nach Konsolidierung beste Chancen auf kräftige Kursgewinne in 2019!

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Gerumpel der vergangenen Wochen werden Anleger dem Börsenjahr 2018 keine Träne nachweinen. Dabei dürfte die negative Q4-Entwicklung schon wieder den Nährboden für ein erfolgreiches 2019 bereiten. Zunächst der Rückblick:

Der Dax verlor im vierten Quartal 13,8% und durchlief damit das schlechteste Schlussquartal seit der Finanzkrise 2008 (damals -17,5%) sowie das drittschlechteste Q4 der bis 1960 zurückgerechneten Dax-Historie (im Crash von 1987 war der Dax sogar um 33,3% weggebrochen). Durch den größten Dezember-Rückgang (-8,7%) nach 1931 (damals -17%) gab der Dow Jones im vierten Quartal 11,8% ab, was immerhin den drittgrößten Q4-Rückgang seit 1973 bedeutete. Im Abschlussquartal 2017 hatte der US-Leitindex noch 10,3% zugelegt, und sich damit das neunte Kalenderquartal in Folge nach oben geschoben, worauf ein 2,5%-Rückgang im ersten Quartal 2018 folgte.

Nach dem Minus von 14,7% im Jahr 2011 hatte der Dax sechs Jahre in Folge positiv abgeschlossen und sich damit in der Spitze um 130% verbessert. Dabei reichte das 2018er Jahreshoch von 13.560 bis auf 1,7% an meine seit 2013 avisierte Zielzone von 13.800 Punkten heran. Denn damals hatte der Dax die Mega-Hürde von 8000 Punkten durchbrochen, was – nach 13 Jahren Seitwärtsbewegung – den Beginn einer neuen Aktien-Ära bedeutete, die uns noch bis 2026/2030 erhalten bleiben dürfte. Mit dem 2018er-Minus von 18,3% ist der Dax zwar Schlusslicht in Europa (SMI -10,2% bester europäischer Länder-Index, BCDI -7,7% bester Europa-Index), doch bislang ist der Rücksetzer als Pullback auf die 10.000er-Grenze zu interpretieren. Der positive Blick nach vorne:

2019 ist in den USA ein Vorwahljahr und das sind die erfolgreichsten Börsenjahre im US-Präsidenschaftszyklus, wobei die Kurse für gewöhnlich auf Jahrestief eröffnen und bis zum Jahreshoch Anfang September steigen. Hierzulande befinden wir uns in einem Zwischenwahljahr, das (typischerweise mit Beginn auf Jahrestief und Ende auf Jahreshoch) ebenfalls für das erfolgreichste Jahr im Regierungszyklus steht. Vor allem:

Das Ende des Jahrzehnts vor Augen entwickeln sich in 9er-Jahren oftmals ungewöhnlich starke Aufwärtsbewegungen. So beendeten beide Leitindizes die vergangenen drei 9er-Jahre mit kräftigen Kursgewinnen, die von 20% (Dow Jones 2009) bis 39% (Dax 1999) reichten. Dabei wird in den USA typischerweise das Jahrestief im Februar markiert, worauf im März eine Rally startet, die bis zum Jahreshoch Mitte September führt. Im Dax folgt für gewöhnlich einem festeren Jahresauftakt eine Korrektur bis zum Jahrestief im März. Danach beginnt eine kräftige Aufwärtsbewegung, die bis zum Jahresende anhält. Damit zu meiner konkreten Prognose für 2019, die Besucher vom 11. Rosenheimer Börsentag kennen:

Im Dow Jones dürfte das Jahrestief im Januar oder Februar entstehen und das Jahreshoch im September, wobei 30.000 Punkte eingestellt werden sollten. Im Dax zeigen die Zyklen das Jahrestief für den 2. Januar oder für die erste März-Woche an, das Jahreshoch (oberhalb von 14.000) am 30. Dezember 2019, was dann – wie in „Das Börsenbuch“ beschrieben – zugleich das Jahrzehnthoch darstellen sollte. Also freuen Sie sich auf 2019!

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief

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