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BMW: Das Wohnzimmer kommt auf die Straße

Eine Werbung der DZ BANK AG

 

In die Zukunft fahren mit dem neuen BMW iNext. Im September startete BMW seine groß angelegte Pressetour, um der Welt die Zukunft der E-Mobility zu präsentieren. Für die Tour wurde sogar eigens eine Boeing 777 Frachtmaschine gechartert, um die Ziele München, New York, Los Angeles und Shanghai zu besuchen. Der iNext ist eine Mischung aus dem Elektroauto i3 und dem SUV X5. Der Automobilhersteller aus Bayern zeigt damit erstmals ein Fahrzeug, dass vollständig autonom fahren kann. Dementsprechend futuristisch zeigt sich das Innenraumdesign – Es erinnert an ein gemütliches Wohnzimmer, denn Knöpfe und Hebel, die sonst am Armaturenbrett vorzufinden sind, sucht man vergebens. Investitionen in den Bereichen der Elektromobilität und allgemeinen Zukunftsthemen sollen bei BMW bis Ende des Jahres auf 7 Mrd. Euro steigen. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Antritt, in Sachen E-Mobility weit vorne mitspielen zu wollen. Der Autokonzern liegt bei den Herstellern von Elektroautos weltweit auf dem vierten Platz, hinter Tesla (USA), BYD und BAIC (beide China). Ziel sei es laut Aussage des Managements, 140.000 E-Fahrzeuge pro Jahr abzusetzen. Allein im August fanden 11.669 BMW E-Autos einen Käufer was einem Plus von gut 62% im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. Die Absatzzahl der elektrifizierten Autos machte im August damit einen Anteil von 7 Prozent am Gesamtabsatz aus. Dies sind 3 Prozent über dem Vorjahreswert.

 

 “Freude am Fahren” und die BMW-Niere im Kühlergrill sind die Erkennungszeichen der Automobile aus München. Den Ursprung findet der Hersteller dabei im Jahr 1928 mit der Übernahme der “Fahrzeugfabrik Eisenach”. Seit den 60er Jahren hat sich der Konzern dabei als Hersteller, komfortabler und gut motorisierter Reisewagen einen Namen gemacht. Und auch heute noch verbinden viele mit dem Namen einen sportlichen Fahrzeuganspruch. Mittlerweile hat sich die BMW Group zu einem weltweit operierenden Automobil- und Motorradhersteller mit einem Umsatz von rund 98 Mrd. Euro (2017) und 125.000 Beschäftigten entwickelt. Dabei verfolgt der Konzern mit seinen Marken BMW, MINI und der englischen Edelschmiede Rolls-Royce eine reine Premium-Markenstrategie. 2013 gründete BMW die Untermarke „i“ unter der nachhaltige Mobilitätskonzepte wie Elektromobile entwickelt werden. Größte Anteilseigner mit etwa 47% ist die Industriellenfamilie Quandt.

 

Ein besonders cleverer Schachzug von BMW ist es, sich eine gewisse Marktposition im größten Wachstumsmarkt aufzubauen – nämlich China. Dort baut der Autohersteller seinen Anteil am Joint Venture mit „Brilliance China Automotive“ von aktuell 50% auf 75% für 3,6 Mrd. Euro aus – vorausgesetzt, die chinesischen Behörden und die Brilliance-Aktionäre stimmen zu. Die Regierung in China signalisierte jedoch schon frühzeitig ihr Wohlwollen. Darüber hinaus möchte der Autohersteller in den nächsten drei Jahren mehr als drei Milliarden Euro in China investieren. Dadurch soll unter anderem die Produktionskapazität am Standort Tiexi verdoppelt werden. Diese Investments erachten wir als lohnenswert, da Peking den Ausbau von Elektromobilität vorantreibt. Denn Elektroautos dürfen in großen chinesischen Metropolen nicht nur an bestimmten Fahrverbotstagen fahren, sondern sie erhalten sogar bevorzugt eine Zulassung, auf welche Käufer von konventionell angetriebenen Fahrzeugen oft lange warten müssen. Auch beim Thema Batterien möchte BMW auf der Hochzeit mittanzen. Derzeit werden die Batteriezellen noch aus Fernost eingekauft und in Deutschland zu Batteriepaketen zusammengebaut, woraus sich jedoch eine große Abhängigkeit von den Lieferanten ergibt. Deshalb möchte der Autobauer 200 Mio. Euro in ein Kompetenzcenter investieren, dass sich ausschließlich mit der Forschung im Bereich Batteriezellen befasst. Damit reiht sich BMW in die illustre Reihe neben Daimler, Volkswagen, Continental und Bosch ein.

Wie alle anderen Hersteller, sehnt sich auch BMW nach der Feststoffbatterie, von der sich alle Hersteller erhebliche Leistungszuwächse erhoffen. Denn die Reichweite und die hohen Kosten für die Batterien sind nach wie vor die Schwachstellen von Elektroautos und werden in Umfragen unter Autofahrern immer wieder als Hemmnis für einen Umstieg genannt. Damit derweil die Entwicklung neuer Features nicht zum Erliegen kommt, tüfteln 1.400 Ingenieure auf einem Campus in der Nähe von München an neuen Innovationen. Erst kürzlich verkündete die Autoindustrie ihr Interesse an 5G-Mobilfunknetzen. Denn diese Netze bilden die Grundlage für autonomes Fahren, da die Kapazität des derzeitigen 4G-Standards an seine Grenzen stoßen würde. Dabei ist der Autobauer aus Bayern sehr daran interessiert, seine eigenen 5G-Netze zu flechten. Ein weiteres Geschäftsfeld mit Zukunftsmusik, in das BMW investiert, ist das Carsharing. Insbesondere in Metropolen und bei der jungen Generation sind immer weniger Kunden daran interessiert ein eigenes Auto zu besitzen, sondern präferieren die Nutzung der kurzzeitigen Mietmodelle. Erst vor wenigen Tagen verkündete der Automobilhersteller die Ausweitung seiner Präsenz in London. Dort erweitert der Konzern mit seinem Carsharing-Dienst „DriveNow“ sein Angebot von vier auf neun Bezirke und steigert somit die Flotte auf 720 Fahrzeuge an der Themse.

Langfristig dürften sich die genannten Investitionen zwar auszahlen, jedoch sind zwischenzeitliche Rückschläge und negative Auswirkungen auf die Gewinnmargen sehr wahrscheinlich. Das könnte sich entsprechend im Aktienkurs niederschlagen, womit unseres Erachtens ein mit einem Puffer ausgestattetes Derivat eine lohnende Alternative zum Direktinvestment darstellt.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens BMW könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DDG39E) auf die BMW-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die BMW-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 12.09.2018 bis 20.12.2019 nicht auf oder unter 60,00 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 31.12.19 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die BMW-Aktie während der Beobachtungstage (12.09.18 bis 20.12.19) immer über der Barriere von 60,00 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 85,00 Euro.

Sollte der Kurs der BMW-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der BMW-Aktie am Bewertungstag (20.12.2019). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 85,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der BMW-Aktie über den Höchstbetrag von 85,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der BMW-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnlichen Erträge.

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDG39E, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

 

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Stand: 07.11.2018

 

Kontakt

DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

 

Dieses Dokument ist durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

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