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Die Favoriten aus der zweiten Reihe

Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Sonntagabend fand das von vielen Zuschauern mit Spannung erwartete einzige TV-Duell im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September zwischen Kanzlerin Angela Merkel und SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz statt. Die über weite Strecken langweilige Diskussion verlief eher enttäuschend und ohne große Überraschungen. Von einem „Duell“ weit und breit keine Spur, schnell macht das Gerücht von einem „Duett“ die Runde. „Mutti“ hatte den „kleinen Martin“ ganz gut im Griff! Weitaus lebhafter ging es einen Tag später bei der Diskussionsrunde der fünf kleineren Parteien zu. Denn:

Hier trafen tatsächlich abweichende Meinungen aufeinander, die dann teilweise zu einem munteren Schlagabtausch führten. Dies zeigte einmal mehr, dass die großen „Platzhirsche“ eher bestrebt sind, ihre komfortable Ausgangsposition zu verteidigen, ohne dabei größere Risiken einzugehen oder Experimente zu wagen. Die Devise lautet hier „nur keine Fehler machen“. Damit dürfte das Überraschungspotenzial am Wahltag eher überschaubar bleiben. Hier zeigen sich starke Parallelen zu den Aktienmärkten. Konkret:

Auch bei Aktien-Investments ist die Größe eines Unternehmens nicht unbedingt das beste Auswahlkriterium zur Erzielung einer guten Performance. Ganz im Gegenteil:

Kleinere Unternehmen bieten die doppelte Performance

Unabhängig davon welchen Zeitraum wir betrachten, bietet der MDax – der die Wertentwicklung von insgesamt 50 mittelständischen Unternehmen abbildet – eine doppelt so hohe Rendite wie der Dax. So legte der deutsche Leitindex in den vergangenen 20 Jahren um etwa 330% zu. Der MDax bringt es im gleichen Zeitraum auf mehr als 700%! Auch in diesem Jahr sprechen die Zahlen mit einem bisherigen Jahresgewinn von 11% für den MDax. Im Vergleich hierzu sieht das bisherige Jahresplus von 6% beim Dax eher beschieden aus. Bei den aktuellen Trendbrief-Empfehlungen tritt dieser „Größeneffekt“ noch viel deutlicher zutage:

So ist unsere derzeit beste Aktienempfehlung aus der Solar-Branche seit Ende Juni um +45% gestiegen und liegt damit unangefochten an erster Stelle. Danach folgt eine Goldminengesellschaft mit 29% auf dem zweiten Platz. Weitere drei Mittelstands-Aktien legten innerhalb von nur vier Wochen um bis zu 10%. Übrigens: Im gleichen Zeitraum gab der Dax um 5% nach, während der MDax auf der Stelle trat! Sie sehen:

Mit einer soliden Trendfolge-Strategie können Anleger auch in schwierigen Zeiten eine gute Performance erzielen!

Viel Erfolg beim Trading

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief

P.S.: Dies ist ein Auszug aus dem Trendbrief, den Sie hier gerne für zwei Wochen kostenlos testen können...
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